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Hausmittel bei Herpes

Lippenherpes, lateinisch Herpes labialis, rührt von einer weit verbreiteten Virusinfektion. Dabei treten die lästigen kleinen Bläschen vor allem im Mundwinkel beziehungsweise am Übergang von den Lippen zur Haut auf. Emotionaler Stress, eine sich anbahnende Erkältung, Menstruation oder auch Ekel können beispielsweise Auslöser für die häufig wiederkehrende Bläschenbildung sein. In Deutschland wurden bei etwa 90 Prozent der Bevölkerung Antikörper für den so genannten HSV-1-Virus nachgewiesen werden. Die Bekämpfung der Herpes-Viren wartet noch auf den entscheidenden Durchbruch. Es erfolgt nur eine symptomatische Therapie. Aciclovir und seine Derivate wie Valaciclovir sind die Hauptwirkstoffe, die als Creme oder Tabletten angewendet werden. Die Lippenbläschen bilden sich zumeist nach etwa zehn Tagen narbenfrei zurück – ohne Behandlung dauert dies zwischen einer und drei Wochen.

Was ist Herpes genau?

Neben Lippenherpes existieren bekanntermaßen noch andere Herpesformen: Genitalherpes sowie Gürtelrose (Herpes zoster), um nur zwei der bekanntesten zu nennen. Über 15 verschiedene Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Herpesviren gibt es. Zu Lippen- oder Genitalherpes wird umgangssprachlich nur Herpes gesagt. Die verantwortlichen, geringfügig voneinander verschiedenen Virenspezies heißen Herpes-Simplex-Virus 1 und Herpes-Simplex-Virus 2. Als einziger natürlicher Wirt für die weltweit verbreiteten HSV-1 und -2 kann sich der Mensch per Speichelkontakt, Schmierinfektion oder Schleimhautkontakt anstecken – und dies bereits im Kleinkindalter. Öffnen sich die virushaltigen Bläschen, kann es zu Zweitinfektionen kommen. Auch Rückfälle und Reaktivierungen des Herpesvirus sind häufig, wobei eine Gürtelrose wohl die schwerste Form darstellt. Die Bläschen neigen zu Entzündungen, auch im Mund- und Zahnfleischbereich, und der Körper zeigt oft eine Fieberreaktion.

Bekannte Hausmittel gegen Lippenherpes

Antivirale Präparate der Aciclovir-Gruppe (Valaciclovir, Ganciclovir, Valganciclovir, Penciclovir) zeigen in der Regel gute Wirkung. Erprobt und rezeptfrei erhältlich sind des Weiteren Salben mit Zinksulfat oder Silizium sowie Fenistil gegen den Juckreiz. Bei einer Infektion mit Herpes simplex haben sich durchaus auch eine ganze Reihe von Haus- und Naturheilmitteln mit antibakterieller Wirkung bewährt, obschon diese kaum klinisch erwiesen ist.

Liste der bekannten Hausmittel gegen Herpes

ACHTUNG: Für die Wirkung der hier dargestellten Hausmittel gegen Herpes wird keine Garantie übernommen! Es gibt keine wisschenschaftliche Grundlage für die Wirkung! Es können Nebenwirkungen auftreten, die nicht weiter erforscht sind! Wir raten daher davon ab, diese anzuwenden.
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Honig und Knoblauch

Betupfen Sie die betroffene Hautstelle vier Mal täglich mit Honig oder einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe, und die Herpesbläschen trocknen schneller aus. Statt des frischen Knoblauchs wird auch von der äußerlichen Anwendung von Knoblauchöl berichtet.

Teebaumöl

Ebenso desinfizierend wirkt Teebaumöl – allerdings sollten Sie an einer anderen Stelle zuvor testen, ob Ihre Haut empfindlich oder gar allergisch reagiert. Teebaumöl kann vielfach auch die Wundheilung beschleunigen. In Australien kommt die ausgekochte Rinde der Pflanze seit Jahrhunderten bei Hautinfektionen, Zahnfleischentzündungen und sogar offenen Wunden zum Einsatz. Ähnliches gilt für Melissenextrakt, -tinktur, -geist sowie aus Sonnenhut gewonnene Echinacea-Tropfen, die zum Beispiel mit Wattestäbchen gut aufzutragen sind.

Aloe Vera

Ein bewährtes Hautpflegemittel ist mit Sicherheit Aloe Vera, entweder in Form von Creme, am besten hochprozentiges Gel, oder als frisch abgeschnittener Trieb der Pflanze. Aloe Vera gekühlt, zwei bis drei Mal täglich anwenden, mildert den Juckreiz und hilft der Haut zu heilen. Eine verbesserte Wundheilung lässt sich auch mit ätherischen Ölen wie Jojobaöl, Hagebuttenöl, Ringelblumenöl, Johanniskrautöl, mit Kamillen-, Weidenrinde-, Fenchel- sowie Zinnkrauttee erreichen – in ein sauberes Tuch tränken und auf die betroffene Stelle legen. Oder den Inhalt einer Vitamin-E-Kapsel auftupfen.

Zahnpasta, Aftershave und Kernseife

Sicher wirkt Zahnpasta antibakteriell und sollte aus diesem Grund auch nicht verschluckt werden. Betroffene mit empfindlicher Haut sollten vorsichtig sein, da die Zahncreme etwa zwei Stunden einwirken soll. Zwar ist die Heilungsquote durchwachsen, aber das Einschmieren erschwert zumindest eine weitere Schmierinfektion. Kernseife entfaltet ein basisches Milieu und soll ebenfalls das Eintrocknen der Bläschen nach sich ziehen. Weniger aussichtsreich erscheint Aftershave, das desinfiziert, aber die Haut auch reizt.

Eigenurin oder Alkohol

Das Betupfen mit 70-prozentigem Alkohol aus der Apotheke soll den Herpesbläschen ebenfalls das Leben schwer machen, ebenso Hamamelis-Tinktur sowie Kampfer-Spiritus. Ein universelles Naturheilmittel stellt frischer Eigenurin dar. Oftmals wird der morgendliche Mittelstrahl getrunken, bei Herpes kommt es zur äußerlichen Anwendung und scheint, brauchbare Erfolge vorweisen zu können.

Lebensmittel

Eher vorbeugende Wirkung haben Lebensmittel, die die Aminosäure Lysin enthalten, beispielsweise Linsen, Bohnen, Soja, Sprossen, Milchprodukte, Kartoffeln, Geflügelfleisch oder Bierhefe. Lysin wirkt antiviral und bekämpft Arginin, welches Herpes-Viren als Nahrung dient. Arginin kommt in Schokolade und Nüssen vor. Auch frisch gepresster Grünkohlsaft soll positive Effekte im Kampf gegen Herpes aufweisen – zwei bis drei Gläser trinken oder mehrmals täglich ein getränktes Tuch auflegen beziehungsweise betupfen.

Lakritze essen – exotische Mittel gegen Herpes

Eiswürfel, heißes Wasser, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer oder das Verzehren von Lakritze (wegen der enthaltenen Süßholzwurzel) – es mangelt nicht an ausgefallenen Hausmitteln. Selbst das Benetzen der Lippen mit Möhrensaft findet Erwähnung, ebenso Sonnenschutz, da auch UV-Licht als auslösender Faktor zur Bläschenbildung genannt wird. Zuletzt das synthetisch hergestellte Butylhydroxytoluol (BHT): Es wirkt antioxidativ, ist vielfach Bestandteil von Kosmetika und als Nahrungsmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E321 bekannt.

Zusammenfassung

An der Vielzahl der empfohlenen Mittel wird deutlich, wie oft Herpes auftritt und wie verzweifelt fast alles ausprobiert wird. Versuch macht klug, zumal der Schaden gering sein dürfte. Herpespflaster schafft nur optisch Abhilfe. Da mit den Hausmitteln und auch Medikamenten lediglich die Symptome der Herpes simplex Viren zurückgedrängt werden, hilft ein intaktes Immunsystem am besten gegen die Herpesbläschen. Dieses können Sie mit Vitamin C, Schüssler Salz oder Taigawurzel ankurbeln. Letzteres wirkt zudem antiviral und antibakteriell.

Doch die Lösung?

Des Öfteren wird Wärme eine positive Wirkung gegen Herpesbläschen zugeschrieben, da sie die Vermehrung der Viren in den Herpesbläschen stoppt. Dies macht sich der neuartige elektrische Lippenstift Herpotherm zunutze.

Wie wirkt der elektrische Lippenstift - Herpotherm?

Die Behandlung mit Herpotherm dauert lediglich vier Sekunden, in denen mit dem lippenstiftähnlichen Gerät direkt auf der Hautpartie Wärme erzeugt wird. Der konzentrierte Einsatz von Wärme (50 bis 51 Grad) kann bei rechtzeitiger Anwendung den Herpesausbruch komplett stoppen. Herpotherm arbeitet völlig ohne Chemie, ist dermatologisch unbedenklich und kann auch von Allergikern, Schwangeren sowie Epileptikern genutzt werden.

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